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Jan
2012

Mentoren gesucht
Für das Projekt „Zukunftsscout“ suchen wir mehrere ehrenamtliche Mentoren, die Jugendliche
im schulischen Bereich unterstützen und fördern.
Die Mentoren unterstützen im Rahmen des Projekts in der Regel einmal pro Woche für ca. 1,5
Stunden einen oder mehrere Jugendliche mit Migrationshintergrund, indem sie z.B. Nachhilfe
in Mathe geben, mit dem Jugendlichen dessen Deutschkenntnisse verbessern, o.ä.
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Feb
2012

Terminankündigung: Grenzen-loses Frauenfrühstück im Stadtteilzentrum Briegelacker, Saal
Mittwoch, 8. Februar, 8.45 bis 11.30 Uhr
/ Veranstalter: Frauen-Kultur-Forum
Bei einem gemeinsamen Frühstück besteht die Möglichkeit, die Vielseitigkeit und Lebendigkeit anderer Menschen und Kulturen kennenzulernen, miteinander zu reden, Kontakte zu knüpfen und zu lachen. Neue Teilnehmerinnen sind herzlich willkommen. Für Kinder gibt es eine Spielecke.

   


März
2012

Terminankündigung: Beckmann spielt Cello
Freitag, 02. März 2012
, 20.00 Uhr in der Stiftskirche Baden-Baden
Vivaldi, Bach und Chaplin - Benefiztournee 2012 zugunsten obdachloser und armer Menschen.
Von Februar bis April 2012 begibt sich Thomas Beckmann in vielen Städten in Deutschland zum 13. Mal auf Benefiztournee für den GEMEINSAM GEGEN KÄLTE E.V. Der Cellist beginnt sein Konzert mit einer der schönsten Barocksonaten für Violoncello, der Sonate in e-Moll von Antonio Vivaldi...
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Mai
2012

Terminankündigung: Benefizkonzert zum 150. Geburtstag von Léon Boëllmann
Sonntag, 06. Mai 2012
, 18.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Bonifatius Baden-Baden
Mit Werken von Léon Boëllmann sowie eigenen Kompositionen des Solisten. Veranstalter ist der Caritasverband für die Stadt Baden-Baden e.V.
Der Erlös ist zur Unterstützung der Arbeit des Caritaszentrums „Cäcilienberg“ bestimmt.
Information als PDF zum Download

   

Leitwort

„Dampf in der sozialen Maschine“

Die Caritas in der Erzdiözese Freiburg veröffentlicht Eckpunkte für eine armutsorientierte Arbeit
Armut hat viele Gesichter. In Deutschland sind das weniger die vom permanenten Überlebenskampf gezeichneten und vom Hunger ausgemergelten Antlitze als vielmehr die traurigen, frustrierten oder gar resignierten Mienen der sozialen Ausgrenzung. Und solche gibt es zunehmend mehr in Baden-Württemberg und es gibt sie auch in unserer Stadt Baden-Baden – wenn man sie denn sehen und wahrnehmen will. Eine klare „Sehhilfe“ bietet jetzt die Caritas in der Erzdiözese Freiburg mit einem Papier, das mit „Dampf in der sozialen Maschine“ überschrieben ist und Eckpunkte für die armutsorientierte Arbeit des Wohlfahrtsverbandes liefert.

Der Titel ist programmatisch: „Dampf in der sozialen Maschine“ zu sein benannte der Begründer der verbandlichen Caritas, Lorenz Wertmann, als deren erste Aufgabe. Dabei ging es ihm vor allem um praktische Unterstützung und politische Anwaltschaft für die Armen und Ausgegrenzten, denen sich die Caritas in besonderer Weise verpflichtet weiß. Es gilt den Blick auf arme Menschen zu sensibilisieren – Diskriminierungen entgegen zu treten – Solidarität zu stärken.

Auch wenn in Baden-Baden kaum absolute Armut im Sinne eines täglichen Überlebenskampfes anzutreffen ist, so gibt es doch Menschen, die von relativer Armut betroffen sind. Das sind Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer, die deutlich weniger materielle und nicht-materielle Güter wie Bildung, soziale Netzwerke und Entscheidungsmöglichkeiten haben als der „Mainstream“ der Gesellschaft und deshalb in ihren Lebenschancen beschränkt sind.
Bendenken wir, dass in unserer Stadt etwa 4.400 Menschen von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) oder Grundsicherung leben und dann dazu wohl noch eine nicht bekannte Anzahl von Kleinstrentnern und Geringverdienern kommt, dann betrifft materielle Armut in Baden-Baden fast 10 Prozent der Bevölkerung und hat auch bei uns viele Gesichter.
Damit die Schere zwischen „Verlierern“ und „Gewinnern“ der tiefgreifenden wirtschaftlichen Veränderungsprozesse nicht noch weiter auseinandergeht, braucht es vielfältige praktische Unterstützungsangebote für die Betroffenen. Es braucht aber auch eine aktiv gestaltende Sozialgesetzgebung und gerechte Sozialpolitik.
Die Caritas will „Dampf“ machen. Es geht darum, das fachliche Profis und ehrenamtlich engagierte Bürger ebenso gefragt sind wie die Kirche vor Ort, die Betroffenen selbst ebenso wie die Sozialpolitik und die Wirtschaft, Selbsthilfegruppen ebenso wie Sponsoren.
In Baden-Baden ist das recht gut umgesetzt. Aber alles kann immer noch besser werden.
Der Caritasverband sieht es auf allen Ebenen, also auch konkret vor Ort, als seine Aufgabe an, das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern, Wohnen als Menschenrecht zu verwirklichen, die Teilhabe an Bildung und sinnstiftender Arbeit zu befördern, den Zugang zu Gesundheits- und Pflegeleistungen zu gewährleisten, die gesellschaftliche Teilhabe zu sichern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

Und dazu brauchen wir viele Unterstützer und Helfer.

Ihr
Jochen Gebele
Geschäftsführer

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„Ich arbeite gerne beim Caritas-verband Baden-Baden weil ich hier Menschen aus unterschied-lichen sozialen Bereichen begegne, mit denen ich sonst wahrscheinlich nicht zusammen-kommen würde und ich damit Schwachen eine Stimme geben kann.“
Sigisbert Raithel
Vorsitzender des Caritasverbandes für die Stadt Baden-Baden e. V.




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